Halte einen Magneten an den kalten Topfboden, bevor du für einen Induktionsherd neues Kochgeschirr kaufst. Haftet er deutlich, ist der Topf meist ein geeigneter Kandidat – selbst wenn du kein Induktionssymbol findest.
So prüfst du deine Töpfe
- Lass Topf oder Pfanne vollständig abkühlen und drehe das Gefäß um.
- Halte einen kleinen Magneten an die Unterseite, nicht nur an die Seitenwand. Entscheidend ist der Topfboden.
- Haftet der Magnet deutlich, prüfe zusätzlich das Induktionssymbol oder die Herstellerangaben.
- Vergleiche den Bodendurchmesser mit der Mindestgröße für die gewünschte Kochzone in der Anleitung deines Kochfelds.
So kannst du vorhandene Töpfe vorsortieren, statt sie auf Verdacht zu ersetzen.
Warum der Magnettest funktioniert
Ein Induktionskochfeld erzeugt ein wechselndes Magnetfeld. In einem geeigneten, ferromagnetischen Boden entstehen dadurch Ströme und Wärme. Der Magnettest zeigt dir, ob der Boden magnetisch reagiert.
Das Material der sichtbaren Außenwand sagt dafür nicht genug aus: Ein Topf kann einen zusätzlichen magnetischen Boden besitzen. Auch die Bezeichnung „Edelstahl“ allein garantiert keine Eignung.
Was der Test nicht verrät
Ein haftender Magnet garantiert weder optimale Heizleistung noch die Erkennung auf jeder Kochzone. Ein zu kleiner oder unebener Boden kann trotzdem Probleme machen; auch eine nur schwache Haftung ist keine sichere Zusage.
Prüfe deshalb Bodengröße, Ebenheit und die Angaben von Topf- und Kochfeldhersteller. Der Magnet hilft dir beim schnellen Aussortieren, ersetzt aber nicht die Freigabe für dein konkretes Kochfeld.
Quellen
Ausgewählte Referenzen, die diesen Tipp prüfen oder stützen.
- What is induction cookware? Bosch · manufacturer
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