So baust du das Modell
Nimm eine Lampe als Sonne, einen größeren Ball als Erde und eine kleine Kugel als Mond. Stelle Lampe, Erde und Mond ungefähr auf einer Linie auf. Verdunkle den Raum, damit der Schatten gut sichtbar wird. Schiebe den Mond hinter die Erde, sodass die Erde das Lampenlicht abschirmt. Richte die Lampe nie direkt auf Augen. Ein Ball mit matter Oberfläche macht die Schattenkante oft leichter erkennbar.
- Stelle Lampe, Erde und Mond in einer Reihe auf.
- Schiebe den Mond hinter die Erde, bis ihr Schatten ihn trifft.
- Verändere den Winkel leicht und beobachte, wie der Schatten wandert.
Was du dabei siehst
Bei einer Mondfinsternis steht die Erde zwischen Sonne und Mond. Der Mond gerät dabei in den Erdschatten – die Erde wirft also tatsächlich einen Schatten in den Weltraum. Je nachdem, wie tief der Mond in den Schatten eintritt, wird er teilweise oder vollständig verdunkelt. Bei einer totalen Finsternis kann er rötlich wirken, weil Sonnenlicht durch die Erdatmosphäre gestreut und gebrochen wird; die genaue Farbe variiert.
Warum nicht bei jedem Vollmond?
Eine Mondfinsternis ist nur bei Vollmond möglich, aber Vollmond allein reicht nicht. Die Mondbahn ist gegenüber der Erdbahnebene geneigt. Meist zieht der Mond deshalb oberhalb oder unterhalb des Erdschattens vorbei. Erst wenn Vollmond nahe einem Schnittpunkt der Bahnen stattfindet, kann eine Finsternis entstehen.
Für eine echte Beobachtung
Das Modell erklärt die Geometrie, sagt aber nicht, wann du die nächste Finsternis sehen kannst. Prüfe dafür ein aktuelles Ereignisdatum und die Sichtbarkeit an deinem Standort bei einer verlässlichen astronomischen Quelle. Eine Finsternis kann stattfinden, während der Mond bei dir unter dem Horizont steht. NASA beschreibt die Finsternisarten und die Mondbahn in den verlinkten Quellen.
Quellen
Ausgewählte Referenzen, die diesen Tipp prüfen oder stützen.
- Eclipse Types NASA · government
- Lunar Eclipses NASA · government
Geprüft